Lerne in diesem Artikel loszulassen. Ernst wenn du loslässt, dann hast du die Hände frei für neues.Wenn wir nicht lernen loszulassen, werden wir kein glückliches und erfülltes Leben haben. Nur wenn wir loslassen, haben wir die Hände frei. Am Anfang fühlen wir uns komisch, wenn wir etwas oder jemanden loslassen. Irgendwie haben wir das Gefühl, dass etwas fehlt.

Wenn wir nicht lernen loszulassen verschwenden wir unser Leben. Wir müssen den ganzen Ballast abnehmen und die Hände freikriegen, um Platz für Neues zu schaffen.

Loslassen lernen – warum fällt es Menschen schwer loszulassen?

Wir Menschen können an krankmachen Situationen extrem lange festhalten. Anderen Menschen wird vorgeworfen, „Ach er/sie kann einfach nicht loslassen, braucht wohl anscheinend den ganzen Ruhm.“ Das beste Beispiel hierfür ist Johannes Heesters gewesen, die Menschen haben nicht verstanden weshalb er noch auf der Bühne stand, „der kann anscheinend nicht loslassen“.

Wirft man ein Blick auf sich selbst, merken die wenigsten Menschen, dass sie selbst nicht loslassen können. Es wird an Beziehungen geklammert, an den langweiligen Job, an Projekte, die keinen Spaß machen, an Menschen, die uns nicht besonders viel im Leben weiterbringen.

Bestimmte Menschen aus unserem Leben zu verabschieden fällt vielen schwer. Ein Verlust des Partners, bedeutet für viele ewig unglücklich zu sein, weil Sie nicht loslassen können. Denn loslassen bedeutet zu aller erst Verlust. Wir fressen lieber alles in uns hinein und versuchen unsere unglückliche Lage zu verdrängen.

Menschen sind sehr duldsam und leidensfähig, wenn sie nicht loslassen wollen. Doch sie bemerken etwas nicht, wenn sie nicht ihre unglückliche Beziehung loslassen, unseren „scheiss“ Job – so nennen sie ihn – nicht aufgeben und hoffen, dass die Zeit unsere Wunden heilt, verlieren sie die Lust am Leben! Orientierungslosigkeit und Sinnlosigkeit wird sich in Ihrem Leben breit machen.

Sie geben die Verantwortung für Ihr Leben ab. Sie fühlen sich nicht frei und selbstbestimmend. Sie haben das Gefühl irgendwo einen Fehler in der Vergangenheit gemacht zu haben, für den Sie sich die Schuld geben und fertig machen.

Ich hab jetzt zu viel investiert…

„Ich weiß unsere Beziehung läuft seit Jahren nicht gut, aber ich kann meinen Partner nicht verlassen, dafür habe ich viel zu viel Zeit mit ihr investiert. Wir haben zu viele Erinnerungen zusammen, es wäre alles umsonst gewesen, wenn ich es beenden würde. Nie wieder würde ich so einen Menschen finden.“

„Ja, mein Job macht mir keinen Spaß, mit den Kollegen komm ich nicht klar, die Bezahlung ist auch nicht gut, aber vielleicht ist das mein Schicksal? Ich bin schon zu alt und mache diesen Job schon so lange, es wäre alles umsonst!“

„Die Geschäfte laufen zwar seit ein paar Jahren sehr schlecht, aber vielleicht ist der nächste Monat besser, irgendwann muss es ja besser werden! Ich muss nur abwarten!”

Erkennen Sie diesen Teufelskreis? Wir halten uns selbst in diesem Käfig, in diesem unglücklichen Leben. Warum tun wir das? Warum tun wir nicht das, was uns jeder gute Freund in der Situation raten würde? Warum sind wir in solchen Angelegenheiten nicht vernünftig?

Weil wir in solchen Situationen wie gelähmt sind. Das Loslassen macht uns solch eine Angst, das wir wie gelähmt sind. Wir sind unsicher und wollen in unserer sicheren Komfortzone bleiben. Dieses Gefühl der Angst wollen wir um jeden Preis vermeiden, es ist für uns gleichbedeutend mit Schmerz. Deshalb klammern wir uns an die Dinge und erdulden jegliche Situation. Hauptsache dieses Gefühl geht weg.

Damit wir nicht vollkommen wahnsinnig werden, reden wir uns „Lebenslügen“ ein. Wir übersehen Dinge einfach und biegen uns die Dinge so zurecht, wie es uns passt. Wir wollen nicht sehen das Wir eine unglückliche Beziehung führen, wir wollen uns nicht bewusst machen, dass wir keine Lust mehr auf unseren Job haben. Und das machen wir nur, weil wir Angst haben loszulassen.

Angst vor dem Neuen, dem unbekannten und möglicherweise gefährlichen. Paradoxerweise führt genau das Verhalten des Verdrängens und selbst belügen zu dem Schmerz, den wir um jeden Preis vermeiden wollten. Einige Menschen sind sogar dafür bereit unglücklich bis an ihr Lebensende zu leben!

Die Lebenslügen machen das belastende Leben noch wenigstens ertragbar. Es gibt aber noch einen Haken… Lebenslügen sind nur ein Schein, wir täuschen uns selbst. Wir wollen uns zwingen zu glauben, es sei doch alles in Ordnung. Die Lebenslüge macht uns abhängig wie eine Droge. Alles, was neu ist und Veränderung bedeutet, macht uns Angst. Deshalb können wir auch nicht loslassen.

Natürlich läuft das nicht alles ohne Konsequenzen für Körper und Geist. Wir haben ständig Kopfschmerzen, sind gestresst, leiden an Depressionen, schlafen schlecht, haben Rückenschmerzen, sind oft krank, haben ein negatives Selbstbild… Irgendwann sind wir an einem Punkt angelangt, in dem wir vor einer Sackgasse stehen. Wozu das Ganze? Was soll das alles? Sinnlosigkeit, Verzweiflung und Orientierungslosigkeit machen uns fast ohnmächtig.

Loslassen lernen

Leben Sie nicht in der Vergangenheit und halten Sie sich an Erinnerungen fest! Lernen Sie Dinge loszulassen, den loslassen bedeutet zu leben.

Wenn Sie merken, dass etwas nicht funktioniert, probieren Sie etwas anderes, lassen sie alte Dinge los. Werden Sie ihr Gepäck los und befreien Sie sich. Es bringt nichts ein totes Pferd zu reiten, Sie müssen absteigen.

Wenn Sie lernen loszulassen, dann haben Sie die Hände frei und können wieder nach neuen Dingen greifen. Einen Neuanfang setzen.

Sie müssen im Kopf akzeptieren, das Loslassen anfangs schmerzt, man passt sich erst der neuen Situation an. Sie werden sich aber danach frei wie ein Löwe fühlen, der wieder in die Wildnis freigelassen wird. Wer in der Vergangenheit lebt, der stirbt jeden Tag ein bisschen mehr. Leben Sie im Jetzt! Veränderungen in der Gegenwart gehören zum Leben dazu, akzeptieren Sie das.

Werden Sie sich bewusst, dass Sie die Verantwortung für alles haben, was Sie betrifft. Lernen Sie sich selbst zu lieben. Nur Sie selbst können sich glücklich machen, Ihre Gefühle bewusst steuern. Ihre Gefühle entstehen durch Ihre Gedanken. Führen Sie regelmäßige Meditationen, in der Sie den Glauben an sich selbst stärken und sich bewusst werden, dass man in manchen Situationen loslassen muss.

Besiegen Sie Ihre Angst in dem Sie sich ihr Stellen und Loslassen. War Ihre Angst begründet? Hat sich das Horror-Szenario wirklich verwirklicht? Stellen Sie sich auch die Frage, was es Sie kosten wird, wenn Sie nicht loslassen lernen und so weiter machen wie bisher. Nach einer Zeit bereut man seine Entscheidung, dass man losgelassen hat, nicht und fragt sich, warum nicht gleich so?

Was fiel Ihnen in der Vergangenheit schwer, loszulassen?