So löst du deine Blockaden im Kopf.Innere Blockaden lösen – Was sind Blockaden?

Flugangst, Höhenangst, Angst vor Spinnen… Sind Blockaden und Angstzustände, die den meisten Menschen bewusst sind. Die meisten Blockaden laufen im Unterbewusstsein ab. Vollautomatisch wirken sie. Ohne das Wir es merken, wenn wir uns nicht mit ihnen auseinandersetzen. Aus dem Grund wollen wir uns in diesem Beitrag anschauen, wie wir Blockaden lösen können.

Innere Blockaden hindern Menschen daran, erfolgreicher und glücklicher zu werden. Sie lähmen Menschen regelrecht, machen sie nicht handlungsfähig und können sogar für ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit sorgen.

Ich selbst hatte früher Angst fremde Menschen anzusprechen. Ich hab mich nicht mal getraut, nach dem Weg zu fragen. Ich hatte Angst einen Verkäufer eine Frage zu stellen, weil ich dachte, er würde mich dann als dumm ansehen. Wenn man mal überlegt, logisch gesehen gibt es keinen Grund, wovor ich Angst haben sollte. Was soll einem Passieren, wenn man jemand fremden anspricht und nach dem Weg fragt? Warum soll der Verkäufer so etwas über mich denken? Als Verkäufer erwartet man doch Fragen vom Kunden.

Der Grund ist ganz einfach. Emotionen sind immer mächtiger als jedes noch so logische Argument für uns. Innere Blockaden können unsere Emotionen sehr stark beeinflussen. Wir werden also „blind“ und die Angst, die daraus entsteht, ist vollkommen unbegründet.

Wie entstehen Blockaden?

Es ist wichtig zu erkennen, wie Blockaden entstehen und woher Sie kommen, um sie später zu lösen.

In der Kindheit

Negative Ereignisse in der Kindheit können später zu einer emotionalen Blockade führen. Wenn wir klein sind, wird ein Programm in unser Unterbewusstsein installiert. Positive und negative Einflüsse nimmt es auf. Später, wenn wir erwachsen sind, wirkt dieses Programm auf uns. Menschen, die in ihrer Kindheit ein Traumata hatten, fühlen sich 30,40, ja sogar 50 Jahren später noch genau so wie damals.
Das Erlebte in der Kindheit läuft immer wieder vor dem geistigen Auge ab. Die Zeit heilt keine Wunde! Die Zeit heilt gar nichts!

Jeder Mensch hat seine eigenen individuellen Erfahrungen in der Kindheit gemacht, die meisten Ursachen von inneren Blockaden liegen in der Kindheit.

Ein Beispiel eines negativen Ereignisses:
Max (38) hat das Problem, dass er sich nicht durchsetzen kann. Er ist immer derjenige, der am Ende nachgibt. Er regt sich über sich selber auf. Es ist für ihn wie eine Blockade, die ihn daran hindert, sich durchzusetzen. Woher kommt das? Als Max 10 Jahre alt war, gab es eine Meinungsverschiedenheit zwischen ihm und seinen Klassenkameraden.

Es kam zu einem Streit. Er versuchte sich zu wehren, wurde am Ende aber von seinen Schulkameraden verprügelt und hatte viele blaue Flecken am Körper. Dieses Ereignis in der Kindheit war für Max eine sehr schlimme emotionale Erfahrung.

Ein neues Programm wurde in sein Unterbewusstsein installiert. „Wenn ich anderer Meinung bin und ich mich Wehre, tut es weh“. So kann schon eine emotionale Blockade bzw. ein Traumata für die Zukunft entstehen. Diese Blockade wirkt später vollautomatisch im Unterbewusstsein.

Durch negative Gedanken

Negative Gedanken sind ein weiter Grund, warum wir uns selbst blockieren und im Weg stehen. „Ich kann das nicht“, „Das schaffe ich niemals“, „Ich bin nicht gut genug“ sind alles Glaubenssätze und Überzeugungen. Solche Gedanken entsprechen nur der Person die Wahrheit, der sie glaubt. Wir sehen die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind.

Solche Gedanken nehmen wir von überall auf. Von unseren Eltern, Lehrern, den Medien, den Freunden usw. Gedanken haben eine so große Wirkung auf uns, wie ich in meinen Newsletter immer wieder auch schreibe.

„Ich verdiene keine attraktive Frau, weil ich hässlich bin“ ist die unbewusste Überzeugung der meisten Männer. Sie können deshalb keine attraktiven Frauen ansprechen. Diese Überzeugung blockiert sie, eine Freundin zu finden. Das gilt natürlich für beide Geschlechter. „Ich verdiene keine gute Behandlung“, dieser Glaubenssatz blockiert uns einen Partner zu finden, der uns gut behandelt.

Der innere Schweinehund

Kennen Sie diese innere Stimme in Ihnen? Diesen Schweinehund, der irgendwie immer uns sagen will, was für uns am besten ist?

Die meisten Menschen können Ihren inneren Schweinehund morgens nicht überwinden. Sie können morgens nicht joggen gehen, bzw. generell keinen Sport machen. Obwohl wir alle doch wissen, wie gesund Sport ist, machen es die wenigsten. Der Schweinehund blockiert uns. Glauben Sie mir, er kann uns die besten Ausreden aufzählen, warum wir morgens nicht joggen gehen sollen. Er ist Meister darin, jemanden zu überreden.

Wenn er sich wieder zu Wort meldet, dann schreien Sie innerlich „Stopp!“ Je öfter Sie z.B. dann morgens joggen gehen, umso mehr wird es zu Ihrer Gewohnheit. Der Schweinehund wird nach einer Zeit aufhören, morgens seinen Senf abzugeben.

Das machen Sie immer, wenn der Schweinehund sie hindert, etwas zu verändern in Ihrem Leben.

Wie kann ich meine inneren Blockaden lösen?

Rationale rangehensweise

Machen Sie sich klar, wovor Sie eigentlich Angst haben und ob diese begründet ist. Stellen Sie sich z.B. folgende Fragen:

  • Habe ich Angst, anderen Menschen nicht zu gefallen?
  • Habe ich Angst, abgelehnt zu werden?
  • Habe ich Angst, verletzt zu werden?

Holen Sie erst mal die emotionale Blockade ins logische Bewusstsein.

Tauchen Sie wieder in den Vorfall ein

Schließen Sie Ihre Augen und entspannen Sie sich. Konzentrieren Sie sich 1 Minute lang nur auf Ihrem Atem. Stellen Sie sich einen Zeitstrahl vor, der Ihr ganzes Leben widerspiegelt. Springen Sie zum Ereignis in Ihrer Kindheit zurück.

Stellen Sie es sich so detailliert wie möglich vor. Diesmal handeln Sie so, wie Sie gerne gehandelt hätten. Nehmen Sie alles Positive in das jetzige Bewusstsein mit.

Gedanken und Emotionen verändern

Die Technik ist ganz einfach aber sehr effektiv! Tun Sie es jetzt sofort! Nicht gleich, nicht später und auch nicht morgen. Jetzt!

Fragen Sie sich, welche Überzeugungen Sie daran hindern, erfolgreicher und glücklicher zu werden?

Schreiben Sie es auf! Schreiben Sie alle Überzeugungen auf die Sie daran hindern, mehr aus sich zu machen. Dann schreiben Sie auf ein zweites Blatt auf, welche Überzeugung Sie gerne hätten.

„Gut und nun?“

Schmeißen Sie das erste Blatt, mit Ihren negativen Glaubenssätzen weg. Lesen Sie sich das zweite Blatt jeden Tag mindestens einmal laut vor.

Sie eignen sich langsam diese neuen Gedanken an. Die Wiederholung macht es! Als ob Sie einen Muskel trainieren.

Konfrontation – Komfortzone verlassen

Die Komfortzone ist der Bereich, in dem wir uns wohlfühlen. Alles ist vertraut und sicher. Uns kann nichts passieren. Das sind zum Beispiel Beziehungen, Gewohnheiten oder die gleichen Leute, mit denen man zu tun hat. Auch wenn es vielleicht schädlich für uns ist, die Beziehung nicht gut läuft, verbleiben die meisten Menschen lieber in dieser Komfortzone, weil es sicherer und besser ist als etwas Neues.

Jede hat seine eigene Komfortzone, in dieser Zone gibt es kein Risiko. Es ist wie eine Art Käfig, lieber im Käfig gefangen als draußen der „Gefahr“ ausgesetzt zu sein.

Das Beste aus seiner Komfortzone raus zu kommen ist, nicht viel nachzudenken. Manchmal braucht man sich nicht den Kopf zerbrechen, sondern einfach machen. Fangen Sie also gar nicht an darüber nachzudenken. Die Alten Glaubenssätze werden dann wieder aktiv, der Schweinehund meldet sich zu Wort.

„Das Neue macht immer Angst, aber das Neue ist das Leben und nur durch das Neue erreichst du neue Quellen des Lebens, des Glücks.“
Bagwan

Alles Gute,