5 Tipps um sich selbst zu lieben


In der Gesellschaft wird das Thema Selbstliebe sehr hart verurteilt. Egoismus oder Narzissmus wird einem vorgeworfen.

Sich selbst lieben bedeutet jedoch keinesfalls ein Egoist zu sein, der auf eine nazistische Art in sich selbst vernarrt ist.

Mangelnde Selbstliebe ist die Ursache für die meisten Probleme der Menschen.

Es ist eine ewige Suche nach Anerkennung, Bestätigung und Liebe Anderer

Sie suchen etwas, was sie sich selbst nicht geben können.

Wir haben seit unserer Kindheit gelernt, dass wir andere Lieben sollen. Selbstverständlich sollten wir unseren Nächsten Gutes tun.

Was die meisten aber nicht gelernt haben, ist, dass Liebe zu erst bei uns selbst beginnt. Wer sich selbst nicht liebt, der kann auch andere Menschen nicht lieben.

Wie soll ein Mathelehrer seinen Schülern Mathematik beibringen, wenn er selbst nicht rechnen kann?

Gleiches gilt für die Liebe. Wer sich selbst nicht liebt, kann auch andere Menschen nicht lieben. Es ist die verzweifelte Suche nach Liebe, Bestätigung und Anerkennung in anderen Menschen.

Es wird niemals der erhoffte Traumprinz oder die Traumprinzessin kommen und uns glücklich machen.

Kein Geld der Welt kann uns glücklich machen. Wir können noch so viele materielle Dinge besitzen, nichts davon wird uns glücklich machen. Wenn wir nicht zu erst uns selbst lieben. Wenn wir nicht zu erst alleine glücklich sind.

Egoistisch sind wir nicht deshalb, weil wir uns selber zu sehr lieben, sondern weil wir uns zu wenig lieben. Wenn wir uns beispielsweise im tiefsten innern ungeliebt fühlen, uns aber um dieses Gefühl nicht kümmern, weil wir es verdrängt haben, dann werden wir bedürftig, gierig, ja süchtig sein nach der Liebe anderer. – Safi Nidiaye, Das Tao des Herzens

Die folgenden 5 Tipps werden Ihnen helfen sich selbst mehr zu lieben und so zu akzeptieren, wie Sie sind.

5 Tipps um dich selbst zu lieben.1. Behandeln Sie sich selbst wie Ihren besten Freund

Die wichtigste Beziehung im Leben ist die Beziehung zu sich selbst. Aus dem Grund müssen Sie sich selbst zu Ihrem besten Freund machen.

Kritisieren Sie ständig Ihre Freunde?

Unterstützen und respektieren Sie nicht die Entscheidungen Ihres besten Freundes?

Sind Sie nicht in schweren Zeiten für Ihre Freunde da?

Also warum sollten wir uns selbst nicht so behandeln?

2. Loben Sie sich – Seien Sie stolz auf sich selbst

Finden Sie 5 Dinge auf die Sie stolz sind. Erinnern Sie sich zurück, was haben Sie in der Vergangenheit bewältigt, worauf Sie heute stolz sein können?

Loben Sie sich dafür. Auch in Zukunft. Wenn Ihnen etwas gelingt, dann klopfen Sie sich selbst auf die Schulter.

3. 15 Minuten nur für sich selbst

Viele Menschen vergessen im Alltag sich selbst. Für alles hat man Zeit, aber nicht für sich selbst. Geben Sie sich in Zukunft selbst mehr Zeit. 10-15 Minuten wird jeder finden können.

Legen Sie sich hin und sprechen Sie selbst in Gedanken: „Ich liebe mich so, wie ich bin, mit all meinen Stärken, aber auch Fehlern und Schwächen!“

Oder Fragen Sie sich: „Wie mache ich mich für mich selbst zum Liebenswertesten Menschen auf dieser Welt?“

Beschäftigen Sie sich jeden Tag 10-15 Minuten auf eine positive Weise mit sich selbst. In diesen „Gesprächen“ lernen Sie sich selbst besser kennen. Sie werden den wahren Ursachen – warum Sie sich selbst nicht lieben – auf die Spur kommen.

4. Spiegelübung – „Ich sehe toll aus!“

Falls Sie die Spiegelübung noch nicht kennen, sollten Sie  anfangen sich morgens vor einem Spiegel stellen und sagen „Wow, heute sehe ich wieder toll aus!“

Bzw. jedes Mal, wenn Sie in den Spiegel schauen, sagen Sie:

  • „Ich liebe mich!“
  • „Ich sehe heute wieder so attraktiv aus!“
  • „Ich mag mich.“

Am besten Sorgen Sie dafür, dass Sie alleine sind. Entscheidend hierbei ist auch die Überzeugung dahinter. Sie müssen davon überzeugt sein. Sprechen sie kraftvoll. Benutzen Sie Ihren Körper.

5. Verbannen Sie den inneren Schweinehund

Kennen Sie die Stimme in Ihrem Kopf, die Sie ständig kritisiert, wenn Sie etwas falsch machen?

Jeder Mensch hat diesen inneren Schweinehund. Der erste Schritt um diesen inneren Schweinehund zu besiegen ist ihn sich bewusst zu werden. Die meisten sind sich diesem inneren Kritiker überhaupt nicht bewusst.

Wenn er sich mal wieder zu Wort meldet, dann schreien sie innerlich STOPP!! Das Wort „Stopp“ wird sie wieder auf andere Gedanken bringen, sodass der innere Schweinehund nicht „ausreden“ kann.

Hören Sie auf sich ständig selbst zu kritisieren. Werden Sie sich diesen inneren Schweinehund bewusst und behandeln Sie ihn ganz nach der Einstellung: „Ja,ja, erzähl du mal weiter …“

Als ich mich selbst zu lieben begann…

Das folgende Zitat hat Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag (16. April 1959) geschrieben:

„Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man ‚Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt man ‚Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man ‚Reife”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich ‚Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man ‚Ehrlichkeit”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das ‚gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist ‚Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man ‚Einfach-Sein”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich heute ‚Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das LEBEN!“

– Charlie Chaplin

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesen 5 Tipps und dem abschließendem Zitat helfen.

Fangen Sie an sich selbst zu lieben und sich so zu akzeptieren wie Sie sind.

Was haben Sie bisher für Ihre Selbstliebe getan? Lassen Sie mich es in einem Kommentar wissen.

Alles Gute und viel Erfolg.

Leben wir los

Anil

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Kommentare

      • Pola meint

        Ich bin mittlerweile so unglücklich…mir fehlt die kraft. Ich finde gar nichts mehr was mir kraft gibt mich motiviert. Alles negative glaube ich und positive Kommentare betrachte ich als Lüge. Es klingt einfach, diese fünf Schritte, dich leider weiß ich nicht wie ich damit anfangen kann. Jeder morgen der beginnt beginnt sehr negativ und endet mit Trauer und oft geh ich mit Tränen ins Bett…

  1. Anil Zengin meint

    Aller Anfang ist schwer, für den einen mehr, für den anderen weniger. Wenn Ihnen diese Übungen am Anfang zu schwer fallen, dann fangen Sie mit noch kleineren Schritten an.

    D.h., fangen Sie mit 5 Minuten an, anstatt 15. Wenn der Morgen bei Ihnen negativ anfängt, dann bleiben Sie beim nächsten Mal länger im Bett liegen und stellen Sie sich mal die Frage: „Warum soll ich unglücklich sein, wenn ich auch glücklich sein kann?“, „Bringt es mich weiter, wenn ich alle positiven Kommentare nur als Lüge betrachte?“

    Bauen Sie dann Schritt für Schritt weitere Übungen ein, damit Sie nach einer Zeit zur Gewohnheit werden.

  2. darius meint

    Das hilft mir weiter. Durch Trennung von meiner Frau bin ich in ein tiefes Loch gefallen und negative Gedanken wurden zur einer weiteren Depression. Es ist schwer zu begreifen das es viele kleine schrauben sind die gedreht werden müssen um da raus zu kommen. Der Anfang ist wahrlich schwer und es wird auch Rückschläge geben, aber wenn der Anfang einmal gemacht wurde dann ist es mit der Zeit immer leichter. Das Selbstwertgefühl und die Selbstliebe sind der wahre weg zum Glück.

    • Anil Zengin meint

      Genau fang am besten mit kleinen Schritten an. Es ist am Anfang besonders wichtig, solche Übungen kontinuierlich zu machen. Später sind dann neue Glaubenssätze und Verhaltensmuster viel tiefer verankert.

      Es fällt dann einem viel leichter.

  3. guncan meint

    Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich meinen schlimmsten Ex-Feind. Es war schwer und brauchte viel Zeit, dem Spiegelbild zu erklären, dass ich alles, was ich getan habe, nur tat um zu überleben.
    Ich wurde als Kind emotional missbraucht – auf eine Weise, die ein Nicht-Betroffener niemals begreifen wird. Ich musste mich als Kind dem absoluten Diktat meiner Eltern beugen, wurde mit Emotionen gefügig gemacht. Die wenigsten können sich wirklich vorstellen, was es bedeutet, Emotionen als Waffe einzusetzen – und damit meine ich nicht nur Hass und Wut.
    Nein, jede Emotion -sei sie auch noch so positiv- wurde manipulativ eingesetzt. Das ist wie Rattengift in einer Praline. Es schmeckt süss und danach gehst du drauf.

    Niemals hat irgendjemand verstanden, was da los war – geschweige denn mir auf irgendeine Weise geholfen. Ich war immer alleine. Die Gesellschaft sah nur die Eltern, die sich aufopfernd um ihren Sohn kümmerten. Niemand sah die Haustyrannen, die keinerlei Widerspruch duldeten, alles erdenkliche taten um ihrem Kind ihren Willen aufzuzwingen.
    Vater hat mich wochenlang ignoriert, kein Wort mit mir gesprochen – nur weil ich als Pubertierender anderer Meinung war und diese kundtat. Aufmerksamkeit bekam ich nur, wenn ich „dumm“ war und Hilfe brauchte. Also stellte ich mich dumm und brachte mich selbst ständig in Schwierigkeiten. Irgendwann brachte ich nicht einmal die einfachsten Dinge zustande.
    Totale Abhänbgigkeit als Preis für die Liebe, die ich so dringend benötigte, wie die Luft zu Atmen. Die Eltern konnten in ihrer Rolle als Fürsorger aufgehen und die Gesellschaft war so leicht zu täuschen…
    Dieses Sich-Selbst-Unterdrücken hatte natürlich Folgen: Waschzwang, Essstörungen, Depressionen, Alkohol- und Nikotinmissbrauch, halbherzige Selbstmordversuche.
    Der innere Kampf war oft unerträglich. So als ob man in einem hermetisch versiegelten Raum eine Atombombe zündet. Da wächst kein Gras mehr. Und es bleibt kein Raum mehr für so etwas für Selbstentfaltung. Es ging nur ums nackte Überleben. Tag für Tag.
    Aber ich habe mich aus den zerstörerischen Ritualen langsam befreit. Heute stehe ich auf eigenen Füssen und bin für mich selbst verantwortlich.

    Ja – Du da drinnen im Spiegelbild, ich habe Dich schlecht behandelt. Es tut mir leid.
    Aber diese Zeiten sind vorbei. Ich weiss, Du bringst mir nach wie vor Misstrauen entgegen – ich kann es verstehen. Die schmerzhafte Vergangenheit kann niemand ungeschehen machen. Ich weiss nicht, ob du da drinnen im Spiegel jemals mein bester Freund sein wirst (ich weiss gar nicht ob Du es überhaupt sein willst) – aber ich bitte Dich, es einfach zu versuchen.
    Man muss auch einmal loslassen können, sonst kann kann man nicht neu beginnen.

    • Anil Zengin meint

      Sehr berührende Geschichte, die du hier mit uns teilt, aber auch motivierend für andere, die vielleicht auch in einer ähnlichen Situation stecken. Man liest deutlich aus deinen Worten, dass du unbedingt etwas verändern willst bzw. auch schon verändert hast. Find ich klasse, nachdem was du durchgemacht hast. Arbeite weiter an dir, erlange deine Unabhängigkeit und gehe deinen Weg.

  4. Irti meint

    wie solln man die saetze im Spiegel..zu sich sagen…ich mag dich, ich liebe dich….wenn ich es nicht so meine und nicht so fuehle???

    • Anil Zengin meint

      Brich die Übung dann noch weiter herunter, wenn es dir schwer fällt. D.h. stell dich vor den Spiegel und lächle nur. Mach das 1-2 Wochen.

      LG
      Anil

  5. Oliver meint

    Einen kleinen Tipp zum Beitrag!

    Bei der Übung , bei der man sich Zeit für sich selbst nimmt, sollte man auf die richtigen Fragen achten.
    Fragen sind ein unheimlich mächtiges Werkzeug für das Unterbewusstsein.
    Sobald ich die verkehrten Fragen stelle, lenke ich meine Aufmerksamkeit auf die verkehrten Dinge und das kann extrem sein. Die Frage “ Warum kann ich mich nicht Lieben.“ scheint im ersten Moment gut zu sein, weiter betrachtet, würde mein Unterbewusstsein darauf versuchen Antworten zu bekommen und daher eher ins negative abdriften.

    Negative gestellte Fragen wären beispielsweise:

    – Warum kann ich mich nicht selbst Lieben?
    – Warum mag mich keiner?
    – Warum bin ich depressiv?
    – Warum schaffe ich das nicht?

    Positiv gestellte Fragen wären beispielsweise:
    – Wie mache ich mich für mich selbst zum Liebenswertesten Menschen auf dieser Welt?
    – Wie kann ich andere Menschen Anziehen und gute Freunde finden?
    – Wie kann ich Glücklich werden und voller Lebensfreude?
    – Wie schaffe ich das? / Was kann ich tun?

    Ihr mögt vielleicht meinen, dass das die gleichen Fragen sind, aber wer versucht sich ernsthaft darauf zu konzentrieren, wird feststellen, dass die positiven Fragen eine ganz andere Power haben und zu anderen (besseren) Antworten führen.

    P.S. Bei der Übung mit dem Spiegel, kommt man sich anfangs evtl. lächerlich vor oder unsicher und man hat vielleicht auch das Gefühl, dass man sich das was man sagt nicht selber abnimmt, ABER das ist nur aus dem Grund, weil es ungewohnt ist und der Kopf sich darauf noch nicht eingestellt hat. Würde man es komplett ohne innerer Selbstzweifel und Unsicherheit Anfangs durchziehen können, dann wäre dies zwar eine Festigung des Selbstwertgefühls, aber man hätte vermutlich ohnehin schon innerliches Selbstvertrauen und Selbstliebe.

    Ich hoffe euch ein wenig geholfen zu haben :)

    • Anil Zengin meint

      Hallo Oliver,

      vielen Dank für deinen inspirierenden Kommentar. Das stimmt, Fragen haben wirklich eine immense Power, die sich viele überhaupt nicht bewusst sind. Hab mal eine der Fragen in den Beitrag übernommen. ;)

  6. Melissa meint

    Hallo, Habe gerade das Zitat von Charly Chaplin gelesen. Ich war zu Tränen gerührt!!Es steckt so viel Wahrheit darin und ich kann es an meinem eigenen Leben sehen!!

  7. rene meint

    ich habe Angst meine Freundin zuverlieren …..wenn sie sich nicht meldet telefonisch oder über Whats app denke ich immer sie liebt mich nicht mehr….ich habe dann ständig den Drang mich zumelden .Da ich denke ihr liegt nichts mehr an mir….was mache denn da ..im tiefsten inneren weiss ich das sie vielleicht gerade keine Zeit hat aber eine andere Stimme sagt ruf an sie liebt dich nicht…..ich weiss nicht mehr was ich machen soll….lg rene

  8. Chichi meint

    Diese Worte hört man immer wieder ,fang an dich zu lieben,sei auch mit deinen fehlern zufrieden usw. doch was wenn das trotz allem nicht hilft ? Ich hasse alles an mir -ich komme mir so vor als würde ich mich anlügen wenn ich daran denken soll das ich toll bin .Das macht das ganze schwierig…
    kein Mensch kann mich leiden
    Ich kann kein Mensch leiden
    und ich kann mich nicht leiden
    Das wird sich nicht ändern egal wie oft ich mich anlüge :/

    • Anil Zengin meint

      Sagst du das einfach nur oder versuchst du dir auch eine Situation vor deinem geistigen Auge vorzustellen? Du musst deine Emotionen verändern, wenn du willst, das Affirmationen wie: „Ich bin liebenswert“ auch ihre Wirkung erzielen.

      lg

      Anil

    • nim meint

      Das habe ich vor 2 Monaten auch gesagt. Dann habe ich mich hingesetzt und über mein Leben nachgedacht. Löse dich von allem was andere zu dir gesagt haben und denke einen Moment nur an dich: Was tust DU gerne im Leben, was liebst DU. Und dann tu genau das – ganz egal, was andere dazu meinen oder sagen. Stütze dich nicht auf die liebe anderer, kehre in dich und suche was DU möchtest. Und wenn du genau das tust kommt alles andere von selbst. Löse dich von Menschen und Dingen, die dir nicht gut tun – das braucht viel Überwindung, aber wenn es geschafft ist geht es einem viel besser! Viele Menschen wissen gar nicht, was man mit mentaler Stärke alles erreichen und schaffen kann!
      @Anil: Danke für diesen Text und das Zitat von Chaplin – sie drücken genau das aus, was ich in den letzten Monaten für mich selber herausgefunden habe!

  9. Robin meint

    Hey! Top Artikel. Kleiner Hinweis zum Einleitungstext: eine nazistische Art hat eine andere Bedeutung als du meinst, es sei denn es ist eine versteckte Botschaft dahinter ;-). Würde es auf „naRzisStische Art“ abändern.

    Danke für das was du geschrieben hast.

    Gruß,
    Robin

  10. Paul meint

    Die Theorie ist eine Sache; die Wirklichkeit eine andere.
    Mir wurde mehrfach gesagt, ich hätte keine Eigenliebe. Was ist Eigenliebe?
    Egoismus, Ellenbogen? Das ist nicht meine Sache. Mein Leben lang habe ich eingesteckt, im Beruf und in der Familie. Wie sonst könnte man bestehen?
    Zurück bleiben Frust und die Erkenntnis, dass man ein Nichts ist.
    Mein Gott, was gäbe es nicht alles zu erzählen!
    Ich habe die Lust am Leben verloren und ich hätte nichts dagegen, wenn mich mein Schöpfer lieber heute als morgen erlösen würde.

  11. Leonora meint

    Ich fand den letzten Tipp, den inneren Schweinehund zu verbannen, als ein Zeichen von Selbstliebe, interessant. Als ich aber anfing zu lesen, ist mir aufgefallen, dass dir ein Fehler mit der Defintion unterlaufen ist. Du setzt den inneren Schweinehund mit dem inneren Kritiker gleich.
    Der innere Schweinehund hält einen Menschen davon ab, eine unangenehme Aufgabe zu erledigen, da einem die Motivation und Selbstdisziplin fehlt. Bei der Überwindung vom inneren Schweinehund, geht es darum die eigene Faulheit und den Mangel an Selbstdisziplin zu überwinden.
    Mit dieser Defintion im Hinterkopf, habe ich leider etwas anderes erwartet, wobei mir jetzt natürlich bewusst ist, dass es dir, um die Verbannung des inneren Kritikers ging.

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